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Bald ändert sich der Schulalltag von Grund auf ,,Mehr Prüfungen, mehr Organisationsaufwand und mehr Verantwortung“

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Auf die zukünftigen Oberstufen kommen weitreichende Reformen zu, denn die CDU-geführte Landesregierung plant eine umfassende Neustrukturierung der gymnasialen Oberstufe. Betroffen sind alle Schülerinnen und Schüler, die jetzt in der 9 und darunter sind, also der Abiturjahrgang 2030. Die EF 2027/28 muss dann ein 5. Abiturfach zu wählen. Ein 5. Abifach kann bedeuten, dass mehr Fächerkombinationen möglich sind oder auch statt eines Kurses eine ,,besondere Lernleistung“ zu erbringen ist, die man im selben Schuljahr macht und präsentiert in dem man Abitur macht. Außerdem ist geplant, dass die Abiprüfung neben schriftlicher und mündlicher Prüfung auch in Form einer Präsentation abgelegt werden kann.

In der Q2 sollen die Schüler verpflichtet sein einen Projektkurs zu wählen um „eine Studie, eine künstlerische Arbeit, ein technisches Modell, ein Konzept für ein soziales Projekt oder auch naturwissenschaftliche Experimente“ durchzuführen und zu präsentieren.

Außerdem sollen sogenannte komplexe Leistungsnachweise etwa praktische, schriftliche oder mündliche Ergebnisse kleinerer Unterrichtsprojekte gleichwertig neben die Klausuren treten und diese teilweise auch ersetzen.

Apropos Klausuren: Ab der Q1 werden sie einheitlich auf 135 Minuten im Grundkurs und auf 180 Minuten im Leistungskurs begrenzt werden.

Aber wozu das Ganze? Die Landesregierung verfolgt mit der Reform die Absicht ,,die Studier- und Ausbildungsfähigkeit weiter zu stärken und Schülerinnen und Schüler noch besser auf eine sich wandelnde Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten“.

Kritik an den Plänen kommt von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft: Die Änderungen würden ,,mehr Prüfungen, mehr Organisationsaufwand und mehr Verantwortung für Lehrkräfte [bedeuten]. Hierfür braucht es entsprechende Regelungen, die die Lehrkräfte entlasten.“

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