
Das diesjährige Stadtradeln fand vom 10. – 30. 09. statt. In NRW haben 1818 Schulen, wie auch das HBG, teilgenommen. Vielleicht wurdest auch du von deiner Klassensprecherin oder deinem Klassensprecher gefragt, wie viele Kilometer du mit deinem Fahrrad gefahren bist. Aber wozu dient das Stadtradeln eigentlich und warum lohnt es sich überhaupt mitzumachen?
Von der Stadt lassen sich einige Preise gewinnen. So wird jedem (in unserem Fall der Schule) eine Teilnehmerurkunde mit der Summe der gefahrenen Strecke ausgeteilt. Das Team mit der weitesten gefahrenen Strecke bekommt dazu noch eine Gewinnerauszeichnung. Die drei besten Schulen NRWs je Kategorie werden zu einer Abschlussveranstaltung eingeladen, wo ihnen weitere Preise verliehen werden. Neben den Auszeichnungen gibt es auch Preisgelder. So wird für jede Schule, die mindestens 20.000 Kilometer gefahren ist, zusätzliches Geld gelost. Die Fördersumme beträgt für jede Schule, die teilnimmt, etwa 300 Euro. Allerdings muss die Schule dafür mehr als 50.000 Kilometer gefahren sein. Und sie braucht möglichst viele Mitschülerinnen und Mitschüler, die bereit sind mitzumachen. Wenn zum Beispiel nur die Hälfte der Schülerinnen und Schüler mithelfen würde, würde die Schule nur die Hälfte des Fördergeldes erhalten.
Viel wichtiger ist es aber, dass die Teilnehmer die Chance nutzen können, um Spaß zu haben. Außerdem werden sie sportlich aktiv und können das Auto ersetzen, was nicht nur CO₂ einspart, sondern auch gesund ist. Durch das häufigere Fahrradfahren wird die Stadt auch auf beschädigte Fahrradwege aufmerksam.
Die Ergebnisse des diesjährigen Stadtradelns für das HBG lauten wie folgt:
Neben den vielen Lehrerinnen und Lehrern haben etwa 750 von ungefähr 950 Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Zusammen haben wir eine Strecke von über 50.000 Kilometern zurückgelegt. Somit haben wir trotz fehlender Q2 die Schule nicht nur das Streckenziel erreicht, sondern wir alle konnten auch viel CO₂ sparen. Insgesamt wurden durch unsere Leistung 9,7 Tonnen CO₂ reduziert, wenn man stattdessen die Strecke mit einem Auto gefahren wäre. Besonders aktiv waren unsere fünften, sechsten und siebten Klassen sowie Herr Janßen, Herr Heidelberg, Frau Ringhoff und viele andere. Herr Kelderbacher bedankt sich für die große Beteiligung und für das „gute“ Ergebnis. Er hat sich gefreut, dass es zu keinem Fahrradunfall kam. Für das nächste Mal wünscht er sich, dass die Rücklaufzettel der Oberstufe pünktlich abgegeben werden. Das gewonnene Preisgeld beträgt etwa 240 Euro.
Insgesamt kann man sagen, dass es sich lohnt am Stadtradeln teilzunehmen, da es finanzielle, klimafreundliche und gesundheitliche Vorteile mit sich zieht und die Schulen sowie Fahrradwege in der Stadt fördern. Ich bin froh, dass so viele von uns einen Teil dazu beigetragen haben und ich wünsche mir für das nächste Jahr, dass wir unser diesjähriges Ergebnis übertreffen, einen neuen Rekord aufstellen und eine Auszeichnung für unsere Schule gewinnen, sodass wir noch mehr CO₂ sparen können.